MDM Care

Was Pflege zuhause in Wien kostet

Kaum ein Pflegeanbieter in Wien spricht über Geld, bevor Sie unterschreiben. Wir schon: hier sind die Zahlen, die Förderungen und eine ehrliche Beispielrechnung.

Antragsformulare, ein Kontoauszug, ein Taschenrechner und eine Lesebrille liegen auf einem Küchentisch.
Pflegegeld, FSW-Förderung und Bundesförderung greifen ineinander. Wir rechnen die Kombination für Ihren Fall durch.
Pflegegeld 2026
206,20 € bis 2.214,80 €
24h-Förderung
Bis zu 800 € im Monat
Erstgespräch
Kostenlos, mit Kostenrechnung

Wie hoch ist das Pflegegeld 2026?

Das Pflegegeld ist einkommensunabhängig und steuerfrei. Es hängt allein vom Pflegebedarf in Stunden ab und ist die Basis jeder Finanzierung. Es reicht von 206,20 € in Stufe 1 bis 2.214,80 € in Stufe 7.

Stand: 1. Jänner 2026, valorisiert um 2,7 Prozent. Quellen: Pensionsversicherung und oesterreich.gv.at.

Pflegegeld-Beträge ab 1. Jänner 2026
StufePflegebedarfBetrag 2026
1mehr als 65 h/Monat206,20 €
2mehr als 95 h/Monat380,30 €
3mehr als 120 h/Monat592,60 €
4mehr als 160 h/Monat888,50 €
5mehr als 180 h/Monat und außergewöhnlicher Pflegeaufwand1.206,90 €
6mehr als 180 h/Monat, Betreuung Tag und Nacht nicht koordinierbar1.685,40 €
7mehr als 180 h/Monat, keine zielgerichteten Bewegungen möglich2.214,80 €

Details und Tipps zur Einstufung im Pflegegeld-Ratgeber.

Wer bekommt die FSW-Förderung, und wie hoch ist sie?

Der Fonds Soziales Wien fördert mobile Pflege und Betreuung für Wienerinnen und Wiener. Ihr Kostenbeitrag ist einkommensabhängig, berücksichtigt werden auch Miete und Unterhaltspflichten. Wer wenig Pension hat, zahlt wenig bis nichts pro Stunde.

Der Antrag läuft über das Beratungszentrum Pflege und Betreuung des FSW. Wir übernehmen die Bedarfsmeldung mit Ihnen und starten auf Wunsch überbrückend privat, damit keine Versorgungslücke entsteht.

  1. 01

    Bedarfsmeldung beim FSW-Kundenservice, oder über das Spital

  2. 02

    Beratung und Einkommensprüfung, daraus ergibt sich Ihr Kostenbeitrag

  3. 03

    Anbieter wählen und starten, der FSW-Anteil wird direkt verrechnet

Zum ausführlichen FSW-Leitfaden

Wie viel Förderung gibt es für die 24-Stunden-Betreuung?

Ab Pflegegeldstufe 3 fördert das Sozialministeriumservice die 24-Stunden-Betreuung mit bis zu 800 Euro monatlich, wenn zwei selbständige Betreuungskräfte im Turnus arbeiten. Bei einer Kraft sind es 400 Euro.

bis zu 800 €

pro Monat bei zwei selbständigen Betreuungskräften. Den Antrag beim Sozialministeriumservice stellen wir mit Ihnen.

Ab Pflegegeldstufe 3

Voraussetzung ist mindestens Stufe 3. Bei einer Demenzdiagnose kann Stufe 3 bereits über den erschwerten Betreuungsaufwand erreicht werden.

Einkommensgrenze 2.500 € netto

Das Nettoeinkommen der betreuten Person darf 2.500 € monatlich nicht übersteigen. Das Pflegegeld zählt dabei nicht zum Einkommen.

Quelle: Sozialministeriumservice, 24-Stunden-Betreuung. Beträge und Grenzen können sich ändern, wir prüfen Ihren Anspruch tagesaktuell im Erstgespräch.

So kann eine 24-Stunden-Betreuung finanziert aussehen

Eine Beispielrechnung mit Richtwerten, keine Zusage. Ihre persönliche Rechnung bekommen Sie schriftlich im kostenlosen Erstgespräch.

Kosten 24h-Betreuung, zwei Kräfte im Turnus (Richtwert)
ca. 3.500 €
Abzüglich Pflegegeld Stufe 4
− 888,50 €
Abzüglich Bundesförderung, zwei selbständige Kräfte
− 800,00 €
Verbleibender Eigenanteil
ca. 1.800 €

Die tatsächlichen Kosten hängen von Pflegebedarf, Qualifikation und Wohnsituation ab. Zum Vergleich: Ein Pflegeheimplatz in Wien kostet ein Mehrfaches, und dabei werden Einkommen und Vermögen herangezogen.

Erstgespräch vereinbaren

Häufige Fragen zu den Kosten

  • Was kostet eine Stunde Hauskrankenpflege in Wien?

    Privat liegen marktübliche Tarife für DGKP-Leistungen in Wien grob zwischen 25 und 45 Euro pro Stunde, je nach Leistung und Zeitpunkt. Mit FSW-Förderung zahlen Sie nur den einkommensabhängigen Kostenbeitrag. Ihre konkrete Zahl bekommen Sie bei uns schriftlich im kostenlosen Erstgespräch.

  • Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung im Monat?

    Als Richtwert: Nach Abzug von Pflegegeld (ab Stufe 3: 592,60 €) und Bundesförderung (bis zu 800 €) bleibt für viele Wiener Familien ein Eigenanteil von etwa 1.500 bis 2.500 Euro monatlich, abhängig von Qualifikation und Aufwand. Wir rechnen Ihren Fall konkret vor, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.

  • Ist das Erstgespräch wirklich kostenlos?

    Ja, inklusive schriftlicher Kostenrechnung und Förderprüfung. Sie können damit auch zu einem anderen Anbieter gehen. Wir sind überzeugt, dass Transparenz der beste Verkäufer ist.

  • Übernimmt die Krankenkasse etwas?

    Medizinische Hauskrankenpflege kann bei ärztlicher Verordnung zeitlich begrenzt von der Krankenkasse (ÖGK) übernommen werden. Danach greifen FSW-Förderung und Pflegegeld. Welche Kombination bei Ihnen möglich ist, prüfen wir im Erstgespräch.

Ihre Zahlen, schriftlich

Wir rechnen Ihre Situation durch und geben Ihnen die Aufstellung mit. Auch wenn Sie sich am Ende für jemand anderen entscheiden.

Rund um die Uhr+43 660 111 81 88