MDM Care

Plötzlicher Pflegefall in der Familie? 5 Schritte für Wiener Angehörige

Ein Anruf aus dem Spital, und plötzlich ist alles anders. Die gute Nachricht: In Wien lässt sich häusliche Pflege innerhalb weniger Tage organisieren, wenn Sie die Schritte in der richtigen Reihenfolge gehen.

Von
Meris Mehmedovik
Veröffentlicht
Aktualisiert

Schritt 1: Entlassungsmanagement im Spital nutzen

Jedes Wiener Spital hat ein Entlassungsmanagement, vom AKH über die Klinik Donaustadt bis zum Hanusch-Krankenhaus. Bestehen Sie auf diesem Gespräch, bevor die Entlassung fixiert wird: Dort wird geklärt, welche Pflege zuhause nötig ist, welche Hilfsmittel gebraucht werden und wer sie verordnet.

Tipp aus der Praxis: Nehmen Sie zu diesem Gespräch bereits einen mobilen Pflegedienst ins Boot. Wir übernehmen die Überleitung, vom Erstbesuch noch im Spital bis zur fertigen Versorgung am Entlassungstag.

Ein Rollator und eine gepackte Tasche stehen im Vorzimmer einer Wiener Altbauwohnung, im Hintergrund eine offene Wohnungstür.
Die meisten Pflege-Notfälle nach einer Spitalsentlassung sind Stürze. Türschwellen und enge Bäder sind die häufigsten Ursachen.

Schritt 2: Die Wohnung sicher machen

Die meisten Pflege-Notfälle nach der Entlassung sind Stürze, und Wiener Altbauwohnungen sind mit Türschwellen, Teppichen und engen Bädern dafür besonders anfällig. Vor dem ersten Tag zuhause: Stolperfallen entfernen, Haltegriffe im Bad montieren, Nachtlicht aufstellen, Weg vom Bett zur Toilette freiräumen.

Größere Hilfsmittel wie Pflegebett, Duschsessel und Rollator werden ärztlich verordnet und teils gefördert. Unsere Pflegeberatung organisiert das mit, damit alles vor der Entlassung geliefert ist.

Schritt 3: Pflegegeld und Förderungen sofort beantragen

Pflegegeld wird ab dem Antragsmonat gezahlt, jeder verlorene Monat ist verlorenes Geld. Stellen Sie den Antrag bei der Pensionsversicherung daher in der ersten Woche, auch wenn noch nicht alles geklärt ist. Parallel dazu: FSW-Bedarfsmeldung für geförderte Heimhilfe oder Hauskrankenpflege.

Schritt 4: Professionelle Unterstützung von Anfang an

Der häufigste Fehler ist, „es zuerst allein zu probieren“, bis zur Erschöpfung der Angehörigen. Ein Erstbesuch durch eine diplomierte Pflegekraft (DGKP) kostet bei uns nichts und bringt in einer Stunde mehr Klarheit als Wochen des Improvisierens: Was ist medizinisch nötig, was schafft die Familie, wo braucht es Profis?

Danach lässt sich passgenau kombinieren: stundenweise Heimhilfe, medizinische Hauskrankenpflege, bei hohem Bedarf eine 24-Stunden-Betreuung. Bei MDM Care kommt das alles aus einer Hand, mit Start in 24 bis 48 Stunden.

Schritt 5: Sich selbst nicht vergessen

Pflegende Angehörige werden statistisch selbst häufiger krank. Nehmen Sie Entlastung ernst: Wien bietet kostenlose Angehörigenberatung und Selbsthilfegruppen, und auch stundenweise Betreuung nur zur Entlastung ist eine legitime, förderbare Leistung.

Unser Rat nach hunderten Erstgesprächen: Die Familien, die früh Hilfe organisieren, pflegen länger, gesünder und mit besserem Gewissen. Warten Sie nicht auf den Zusammenbruch.

Fragen zu Ihrer Situation?

Das Erstgespräch ist kostenlos, telefonisch oder bei Ihnen zuhause in Wien und Umgebung. Sie bekommen eine schriftliche Empfehlung inklusive Kostenrechnung.

Kurz beantwortet

  • Wie schnell kann Pflege zuhause in Wien starten?

    Bei MDM Care in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach dem Erstgespräch. Bei angekündigten Spitalsentlassungen organisieren wir die Versorgung bis zum Entlassungstag.

  • Wer zahlt die Pflege in den ersten Wochen?

    Bis Pflegegeld und FSW-Förderung bewilligt sind, zahlen viele Familien privat und stellen die Anträge parallel, denn das Pflegegeld gebührt ab Antragsmonat. Wir rechnen Ihnen die Übergangszeit transparent vor.

  • Was, wenn die Wohnung für Pflege ungeeignet ist?

    Vieles lässt sich schnell lösen: Haltegriffe, Pflegebett, Toilettenaufsatz. Unsere DGKP beurteilt die Wohnung beim Erstbesuch und sagt ehrlich, was geht und was nicht.

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